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..... Fortsetzung

Zwischen den U-förmig angelegten alten und neuen Gebäuden öffnet sich der großzügige Innenhof  in Richtung Ortskern (Kirchplatz). Nach dem Abriss des Hausmeistergebäudes ist ein ungehinderter Blick in den Fretteltpark sowie den Landschaftsraum möglich. Dieser Innenhof kann multifunktional genutzt werden: als Aussichtsbalkon,  als Terrasse für die Gastronomie, als Aufenthalts- und Pausenfläche sowie als Bühne für Konzerte. Er ist als überdimensionales Notenblatt angelegt und wird von uns  „Notenhof“ genannt. Die Notenlinien bestehen aus Fredeburger Schiefer auf einer Fläche aus unterschiedlichen Formaten grauer Betonsteinplatten. Auf den Notenlinien ist mobiles Sitzmobiliar vorgesehen (wie stilisierte Noten). Diese teilweise beleuchteten Kunststoff-Sitzmöbel können dabei auf den Notenlinien wie gewünscht positioniert/komponiert werden. Ein paar schirmförmige Hartriegelsolitäre (Cornus nuttallii ‚Eddie´s White Wonder‘) bilden „feste“ Noten, die mit dem Blattaustrieb im Frühjahr,  zur Blütezeit im Sommer und mit der Färbung im Herbst jeweils andere Eindrücke vermitteln. Die Notenlinien lösen sich mit dem Übergang in die freie Landschaft langsam auf.

Die Verkehrsflächen bleiben in ihrer Form weitestgehend erhalten. Südlich des Haupteingangs im Altbau entsteht der „Flügelgarten”, der den Schwung der Zufahrt aufnimmt.  Hier wird durch pflanzliche Elemente eine “Klaviatur” abstrakt dargestellt: auf der kurz gemähten Rasenfläche am Hang erstrecken sich mehrere ungleich lange und hohe Pflanzbänder (die weißen Tasten). Die Pflanzenauswahl zeichnet sich durch eine Kombination aus einer ganzjährigen Blühabfolge - überwiegend in weiß - aus. Rosen und Spier-Sträucher wechseln sich mit extensiven zum Teil immergrünen Bodendeckern wie Gräsern oder Stauden ab. Hier hinein ragen geschnittene Eibenhecken (die schwarzen Tasten).
Das Pflanzkonzept sieht zusätzlich großzügige Zwiebelpflanzungen vor, so dass Narzissen und Krokusse schon im Frühjahr einen Blühhöhepunkt bilden. Verschiedene Stichwege führen in die Klaviatur hinein und machen diese auch im Inneren erlebbar.

Entgegen der linearen Struktur im erweiterten Planungsgebiet wird der Ideenteil ausschließlich von amorphen und geschwungenen Formen geprägt. Der Ideenteil bietet das Potential, den Fretteltpark mit gezielten Eingriffen in den Landschaftsraum einzubinden. Hierzu wird die Wegeführung überarbeitet und eine An- und Verbindung zwischen Akademie, Park und Stadt hergestellt. Bisher unerschlossene Teilbereiche, wie der Bachlauf, werden in das Konzept miteinbezogen. Die ungenutzte Asphaltfläche im Zentrum des Parks weicht einer Platzaufweitung aus wassergebundener Wegedecke. Sie wird Treffpunkt und bietet die Möglichkeit zum Boule spielen. Südlich der Fläche werden drei Klangskulpturen installiert: stilisierte Blätter aus Edelstahl, welche verschiedene Musikerlebnisse erwarten lassen. Südlich liegt der “Erlebnispfad der Sinne”. In fünf halbrunden Ausbuchtungen rechts und links des Weges mit unterschiedlichen themenbezogenen Pflanzungen und Einbauten, kann der Besucher aktiv werden und alle Sinne vom Tasten und Schmecken, über das Riechen und Sehen bis hin zum Hören erfahren. Parkseits werden die Ausbuchtungen von Zitterpappeln eingefasst, die bereits beim leichtesten Windhauch wechselnde Höreindrücke und ein interessantes Licht-/Schattenspiel bieten. Zum Parkplatz hin sind es Amberbäume, die die Buchten einfassen. Sie fallen besonders durch ihre attraktive Herbstfärbung auf. Klangskulpturen und Erlebnispfad bilden den „Klang-Park“.

Im weiteren Verlauf führt der Pfad geradewegs auf die neu geplante Brücke zu, die eine Anbindung - am „Flügelgarten“ vorbei - zum Haupteingang schafft. Die im Park vorhandenen Bäume bleiben weitestgehend erhalten und werden zur Raumbildung durch lockere Baumgruppen ergänzt. Auch der Parkplatz passt sich den amorphen Formen an und schneidet nicht mit scharfen Kanten in den Park ein. Durch die gewählte Form lassen sich auch die Eckbereiche beparken. Insgesamt können 53 Stellplätze angeboten werden, davon 4 Behindertenstellplätze südöstlich des „Notenhofs“. Von hier aus kann der Neubau behindertengerecht erreicht werden. t veränderbar ist. Die Stufen werden seitlich mit einem 90 Grad Winkel um die Platzecke geführt und tauchen dort in die sich Richtung Kiosk neigende Platzfläche (Gefälle ca. 2,6%) ein.
Die auf der Kioskrückseite entlang der Straßenkante vorhandenen Pflanzflächen mit vereinzelten Felsenbirnen (Amelanchier lamarckii) bleiben erhalten, werden aber neu geordnet.

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Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 6. April 2017 - Version 10.0004
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